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Anti-Aging: Wie eine kleine Drüse in unserem Gehirn das Altern verlangsamen kann

Eine kleine unscheinbare Drüse in unserem Gehirn ist weitaus bedeutungsvoller für unser Wohlbefinden und vor allem für den Alterungsprozess unseres Körpers, als gemeinhin angenommen.

Die wenigsten kennen die winzige, kiefernzapfenförmige Zirbeldrüse, die auch Epiphyse genannt wird. Noch weniger bekannt ist ihre besondere Bedeutung für unser Wohlbefinden. 
Nach Meinung der Experten ist sie außerordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr, reguliert den Schlaf und erhöht unsere Intuition. 

Lässt die Zirbeldrüse in ihrer Funktion nach, setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein.

Die Zirbeldrüse befindet sich in der Mitte des Gehirns hinter und oberhalb der Hypophyse. Da die Zirbeldrüse in hoch geladener Liquor Cerebrospinalflüssigkeit (CSF) (auch Gehirn- oder Nervenwasser genannt) gebadet wird und mehr Durchblutung pro Kubikvolumen als jedes andere Organ hat, ist dies möglicherweise die Drüse mit der höchsten Energiekonzentration im Körper. 
Neben den hohen Konzentrationen an Liquor und Blut ist die Zirbeldrüse auch die dominierende Quelle für das Melatonin des Körpers.

Melatonin ist für seine Auswirkungen auf unsere Stimmung, Immunfunktion, zirkadiane Rhythmen und die Qualität und Quantität unseres Schlafes von Bedeutung. Melatonin ist als Anti-Aging- und Anti-Stress-Mittel bekannt, da es Cortisol unterdrückt und gleichzeitig ein starkes Antioxidans ist.


Die alternde Zirbeldrüse und ihre physiologischen Folgen

Melatonin, das Haupthormon der Zirbeldrüse, wird im 24-stündigen Wach-Schaf-Rhythmus in das Blut abgegeben und ausgeschieden, wobei die maximale Produktion immer in der dunklen Phase des Hell-Dunkel Zyklus auftritt. 
Während der 24-Stunden-Rhythmus der Melatonin-Produktion bei jungen Menschen sehr robust ist, verschlechtert sich der Zyklus während des Alterns. 
Der Melatonin-Rhythmus kann jedoch während des Alterns weitgehend erhalten werden, wenn die Nahrungsaufnahme eingeschränkt wird; dies erhöht auch die Lebensdauer. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Melatonin immunverstärkende Wirkungen und Tumor wachstumshemmende Eigenschaften hat.
In den letzten Jahren haben viele Forscher die Zirbeldrüse und Melatonin mit dem Prozess der Alterung und altersbedingten Erkrankungen in Verbindung gebracht. Diese Theorien beruhen auf der Bedeutung von Melatonin für eine Reihe biologischer Funktionen und der Tatsache, dass die Melatoninproduktion im Organismus im Laufe des Lebens allmählich verloren geht.

Eine Theorie besagt, dass, wenn sich der Melatoninrhythmus während des Alterns verschlechtert, andere zirkadiane Rhythmen ebenfalls geschwächt werden und die Rhythmen dysynchronisiert werden. Es wird angenommen, dass diese Dysynchronisierung signifikant zum Altern beiträgt und anfälliger für altersbedingte Krankheiten macht. 

Ein weiteres überzeugendes Argument, dass die Reduktion von Melatonin mit zunehmendem Alter zum Altern beitragen und dadurch auch das Auftreten altersbedingter Erkrankungen gefördert werden kann, beruht auf der Beobachtung, dass Melatonin der wirksamste freie Radikale-Fänger ist, der bisher entdeckt wurde. 
Eine prominente Theorie des Alterns führt die Alterungsrate auf Schäden durch freie Radikale an. Da offensichtlich Melatonin Makromoleküle, insbesondere DNA, deutlich gegen den Angriff freier Radikale schützen kann, könnte es tatsächlich ein entscheidender Faktor bei der Bestimmung der Alterungsrate von Organismen sein.

So wurde in Forschungsreihen und Versuchen nachgewiesen, dass die Zirbeldrüse beim Altern eine Rolle spielt. Das Einsetzen junger Zirbeldrüsen bei alten Tieren trug dazu bei, das Altern wieder aufzuheben. Das Haar der alten Tiere wurde dicker und flauschiger, als die jungen Zirbeldrüsen implantiert wurden.

Im Gegensatz dazu beschleunigte das Einsetzen alter Zirbeldrüsen bei jungen Tieren den Alterungsprozess. 
Mäuse mit neuen Zirbeldrüsen lebten 25 Prozent länger. 
Es gibt aber noch keine belastbaren Ergebnisse, die belegen könnten, dass die gleichen Statistiken auch für Menschen zutreffen würden.


Unsere moderne Lebensweise lässt die Zirbeldrüse schrumpfen

Die Zirbeldrüse hat sich im Laufe der Evolution stark zurückentwickelt. Von ursprünglichen ca. 3 Zentimetern, ist sie auf wenige Millimeter geschrumpft. Der Hauptgrund dafür ist sicherlich in der Veränderung natürlicher Lebensrhythmen zu finden.
Unser Tag-Nacht-Rhythmus ist durch künstliche Lichtquellen gestört. Wir machen die Nacht zum Tag. Zu wenig Sonnenlicht und nicht ausreichende Nachtruhe schwächen die Funktion der Zirbeldrüse erheblich. Auch die immer größer werdende Belastung des Körpers durch Toxine hat nachhaltige Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Zirbeldrüse – sie beginnt dadurch allmählich zu verkalken.

Folgende Negativfaktoren beeinflussen die Aktivität der Zirbeldrüse:
• Fluorid, im Speisesalz, in Mineralwässern und besonders in Zahncremes
• Quecksilber 
• Koffein 
• Tabak 
• Alkohol 
• raffinierter Zucker 
• verarbeitete Lebensmittel
• raffinierter Zucker


Was kann man nun tun, um die Zirbeldrüse wieder zu aktivieren?

1. Darmreinigung: Durch eine umfassende Darmreinigung werden Ausgeleitet und die Leber entlastet.

2. Leber entlasten: Mit Präparaten wie Löwenzahnwurzel, Curcuperin, Mariendistel und Bitterstern, lässt sich die Leber von ihrem Ballast befreien.

3. Schwermetalle: Mit der Chorella-Alge lassen sich Schwermetalle wie z.B. Quecksilber ausleiten.

4. Körper entgiften: Durch Mineralerde lassen sich Toxine wie Bentonit oder Zeolith binden und über den Darm ausscheiden.

5. Trinken: Täglich 2 – 3 Liter Quellwasser, um Toxine auch über die Nieren auszuscheiden.

6. Sonnenlicht tanken: Wenn möglich täglich ca. 20 Minuten in der Sonne, trägt ebenfalls zur Aktivierung der Zirbeldrüse bei.

7. Atmen: So oft es geht (z.B. bei der Meditation) bewusst und tief einatmen.

8. Singen: Durch die Schwingungen, die beim Singen entstehen, soll die Zirbeldrüse ebenfalls aktiviert werden.

9. Fluorid: Möglichst keine Präparate (z.B. Zahncremes) verwenden.

10. Lebensmittel: Möglichst frische, unverarbeitete Lebensmittel verwenden. Fleischgenuss reduzieren.

11. Getränke: Verarbeitete Getränke wie Limonaden und Fruchtsäfte meiden und den Alkohol reduzieren oder am besten weglassen.

12. Kalzium: Kalzium aus Nahrungsergänzungsmitteln meiden, da diese die Zirbeldrüse verstopfen und eben nicht in die Knochen eingelagert werden.

Die moderne Wissenschaft vertritt ebenfalls die Auffassung, dass Menschen mit einer hohen Erfolgsfrequenz eine aktive Zirbeldrüse haben. Dagegen kann bei Menschen mit Stimmungsschwankungen und Depression eine schwach aktive oder blockierte Zirbeldrüse die Ursache für ihre Probleme sein.

Eines steht jedoch fest, lässt die Zirbeldrüse in ihrer Funktion nach, wird weniger Melatonin produziert und es setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein. 
Man könnte also sagen: Die beste Anti-Aging-Strategie ist die Zirbeldrüse wieder zu aktivieren und sie zu hegen und zu pflegen.

Schau dir hier das kurze Interview-Video mit dem Gesundheits-Coach Raik Garve an, er spricht mit mir über das Thema: Bestandteile gesunder Ernährung und warum die üblichen Ernährungsempfehlungen uns mehr schaden als nützen?

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